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Vorgehensweise in einem RuFi-Projekt

Wie starte ich?

Wenn Du neu in einem RuFi-Projekt bist, solltest Du zunächst Dein Benutzerprofil vervollständigen. bevor Du Dich in die Inhalte vertiefst, diese bewertest oder bearbeitest. Auch Du möchtest gerne wissen, mit wem Du sprichst.

Benutzerprofil vervollständigen

Klicke im Header der Seite auf Deinen Namen, und dann auf "Profil bearbeiten".

Lesen, verstehen und bewerten

Ein guter Start in eine User-Session ist immer, sich zunächst auf den neuesten Stand zu bringen. Lies in Ruhe, was die anderen Teilnehmenden in der Zwischenzeit geschrieben haben, und bewerte die neuen oder aktualisierten Beiträge. Wenn Dir beim Lesen kleinere Fehler auffallen, prüfe, ob Sie die erforderlichen Berechtigungen besitzt, die Fehler zu korrigieren, und wenn Ja, korrigiere diese, wenn nicht, mache einen kleinen Vermerk.

Neueste Beiträge lesen

Eine Übersicht der neuesten Beiträge findest Du auf dem Dashboard "Aktuelles". Auch in den Übersichten zu Problemen oder Regeln sind die neuen oder aktualisierten Beiträge mit dem Label "NEU" gekennzeichnet.

Ergebnisoffenheit

Wenn Du klare Vorstellungen haben, wie die Dinge geregelt sein sollten, sind das grundsätzlich sehr gute Voraussetzungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Doch sei nicht enttäuscht oder gar frustriert, wenn Deine Vorschläge nicht gleich so akzeptiert werden. Lass Dich von den Vorschlägen, von den Argumenten und auch von der Kritik der anderen Teilnehmenden überraschen und überzeugen, wenn sie richtig sind. Lassen Dich auf Experimente ein. - Meistens ist es wichtiger, eine Lösung gefunden zu haben, die von allen mitgetragen wird, als eine bessere Lösung zu haben, die nur auf dem Papier steht.

Offenheit für Kritik, Argumente und Experimente

Bleib offen für Vorschläge, für Argumente und auch für Kritik - und vertraue darauf, dass auf längere Sicht die beste Regelung gefunden wird.

Neue Beiträge einführen

Wenn Du neu in einem RuFi-Projekt bist, hast Du sicherlich schon Ideen, welche Themen Du ansprechen und in die Diskussion einbringen möchtest. Doch bevor Du einen neuen Inhalt in RuFi erstellst, solltest du unbedingt prüfen, ob es diesen Inhalt nicht schon gibt. - Sollte es diesen Inhalt in ähnlicher Form schon geben, kannst Du Dir und den Anderen einiges an Mühe sparen. Nutze die gewonnene Zeit, um diesen Inhalt zu prüfen, ob er vollständig ist und auch Deinen Punkt abdeckt, ob er einfach und verständlich ausgedrückt ist, oder ob er noch gekürzt werden kann.

Duplikate vermeiden

Ähnliche Inhalte, die denselben Sachverhalt verschieden darstellen (sowohl Probleme, als auch Regeln und Argmente), sollten immer zu einem Beitrag zusammengefasst werden. Duplikate sollten unbedingt vermieden werden.

Ordnung bei der Inhaltserstellung beachten: Problem, Regel, Argumentation

Problem, Regel und Argumentation stellen eine sinnhafte Einheit dar, insofern, als eine Regel immer auf ein Problem Bezug nimmt und durch praktische Anweisungen die Folgen dieses Problems abwenden soll. Argumente dienen der Analyse genau dieses Verhältnisses von Problem und Regel, indem sie an jeweils einem Aspekt der Beziehung zeigen, inwiefern eine Regel geeignet oder ungeeignet ist, das Problem zu lösen.

Folge diesem logischen Aufbau der Inhaltserstellung und beginne ein neues Thema immer mit einer Problemdarstellung. Beachte die logische Ordnung, dass das Problem immer der Ausgangspunkt aller Überlegungen ist.

Lass den anderen Teilnehmenden ausreichend Zeit, Deine Problemdarstellung zu kommentieren oder zu bearbeiten, bevor Du damit fortfährst, eine Regelung zu erstellen, welche auf das beschriebene Problem Bezug nimmt.

Goldene Regel

Eine Regel, die kein Problem löst, ist sinnlos und kann weg.

Interessengemeinschaft

Verträge werden (zumindest in Deutschland) immer nach dem Rechtsgrundsatz von "Treu und Glauben" geschlossen (siehe BGB, §157). Das heißt, dass die Vertragsparteien sich gegenseitig versichern, über das eigene Interesse hinaus auch die berechtigten Interessen der anderen zu erfüllen. Ein Vertrag ist nicht erfüllt, wenn z.B. eine bezahlte Ware geliefert wurde, sondern nur dann, wenn die Ware den berechtigten Erwartungen des Käufers entspricht.

Der Vertrag regelt nicht den Austausch von Dingen oder Leistungen, sondern die Anerkennung und Erfüllung von Interessen.

Treu und Glauben

Der Rechtsgrundsatz von "Treu und Glauben" verpflichtet die Vertragsparteien, ihre Interessen vollständig und präzise darzustellen, wie auch die Interessen der anderen gründlich zur Kenntnis zu nehmen und zu verstehen.

Das Ziel dabei ist, die berechtigten Erwartungen von den unberechtigten zu unterscheiden, und diese Abgrenzung festzulegen.

Betroffenheit

Wie relevant ein Argument unmittelbar erscheint, hängt oft vom Grad der persönlichen Betroffenheit ab. Betroffenheit bezieht sich dabei auf die Probleme, welche durch die thematisierten Regeln gelöst werden sollen. Wenn man von einem Problem nicht betroffen ist, sollte man der natürlichen Neigung zur oberflächlichen Betrachtung keinesfalls nachgeben, sondern sich aktiv um Verständnis bemühen und sich der Lösung dieser Probleme verpflichten, im eigenen Interesse, wie auch im Interesse der anderen und der gemeinsamen Ziele der Interessengemeinschaft.